Loomboard DIY



Kleine Gummis – großer Trend! Loom-Gummis sind der Trend dieses Jahres. Kinder, die was auf sich halten, tragen statt teurem Schmuck schicke Loombänder - und das nicht ohne Grund. Denn das Knüpfen der kleinen Gummis ist nicht nur besonders angesagt, sondern auch ein Hobby, das seinesgleichen sucht. Einmal vom Loom-Fieber angesteckt, kann man die Finger von den kleinen Gummis nicht mehr lassen. Obwohl diese unscheinbaren Gummis auf den ersten Blick nicht erahnen lassen, welches Potential in ihnen steckt, kann man sich bereits nach kurzer Zeit von ihrer „Flexibilität“ überzeugen. Um das Potential der Looms auszuschöpfen, sind einfache Hilfsmittel unverzichtbar.

Nicht immer hat man jedoch professionelles Werkzeug zur Hand und sucht nach einfachen Ersatzmitteln - so auch bei einem Loomboard. Das sogenannte Loomboard ist sozusagen ein Webrahmen für Loom-Gummis. Dieses Loomboard kann man selbstverständlich kaufen, oder ganz einfach selber bauen, wenn man die nötigen Werkzeuge und Materialien zu Hause hat. Im Gegensatz zu gekauften Loomboards sind bei selbst gebauten Loomboards keine Grenzen gesetzt. Man kann diese so groß bauen, wie man sie gerne hätte. Oft ist es von Vorteil, wenn man sich mehrere Loomboards selber baut, so kann man in etwa einschätzen, welchen Bedürfnissen das jeweilige Loomboard gerecht wird. Der Vorteil selbst gebauter Loomboards liegt auf der Hand: man kann es so ausgestalten, wie man es gerne möchte!

Das brauchen Sie für ein selbst gebautes Loomboard:

  • kleines Holzbrett
  • Nägel bzw. Krampen
  • Schleifpapier
  • Hammer
  • Lineal und Bleistift
  • evtl. Klebeband für die Ränder

Bauanleitung für ein Loombaord (Webrahmen für Loom-Gummis)
Der Bau eines Loomboards ist denkbar einfach. Schauen Sie sich im Baumarkt nach Holzresten um. Oft gibt es dort Kisten mit Holzverschnitten. Sie brauchen ein kleines Brett das ca. 10 bis 15 cm breit und 20 bis 25 cm lang ist. Schleifen Sie die Kanten des Brettes ab, so dass alle Unebenheiten aus dem Brett beseitigt werden und Sie sich später keine Schiefer in die Finger ziehen. Nehmen Sie ein Lineal und vermessen das Brett so, dass sie die entsprechenden Abstände zwischen Nägeln bzw. Krampen markieren. Zum Rand des Brettes sollten Sie mindestens 1,5 cm Abstand lassen. Vermessen Sie die Abstände zwischen den Gummis mit etwa 2 cm. Im nächsten Schritt werden die Nägel bzw. Krampen an den Stellen des Brettes eingeschlagen, an denen sich die Markierungen befinden. Arbeiten Sie der Reihe nach die Nägel bzw. Krampen in das Brett ein. Ist das Loomboard soweit fertig, können Sie es mit einem bunten Klebeband umkleben. So dass an den Rändern keine Verletzungsgefahr besteht und das Loomboard etwas bunter wird. Nun können Sie im Prinzip mit dem Loomboard Ihre ersten Schmuckstücke kreieren.



Übrigens:
Sie können das Loomboard so breit und lang wie nötig gestalten. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich rate Ihnen jedoch erst ein kleines Board zu bauen, um etwaige Problemzonen des Loomboards vorab zu beseitigen. Vielleicht möchten Sie andere Abstände zwischen den Nägeln haben? Oder finden Nägel grundsätzlich besser als Krampen? Während Nägel relativ klein sind spannen Krampen die Gummis breiter auf. Fangen Sie mit einem Musterstück an und entwerfen Sie  schrittweise Loomboards, nach Ihren eigenen Maßstäben!

Quelle Titelfoto: © stux - pixabay.com

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