DIY Wasserbett aufstellen

Wer in seinem Schlafzimmer ein Wasserbett aufstellen möchte, muss nicht nur mit seinem Vermieter oder Statiker einiges abklären, sondern auch sonst wichtige Aspekte beachten. Immerhin gilt es das Gewicht des Bettes zu berücksichtigen, damit die Schlafqualität auch tatsächlich so erholsam ist wie versprochen.

Auf die Tragfähigkeit des Bodens achten

Bevor ein Wasserbett aufgestellt wird, sollte man klären, ob die zulässige Tragfähigkeit des Fußbodens auch gewährleistet ist. Diese Werte sind in den Bauunterlagen angegeben oder aber durch Nachfrage beim Vermieter in Erfahrung zu bringen. Wichtig ist zu beachten, dass die Wertangabe in Kilogramm pro Quadratmeter angegeben wird. Grundsätzlich erlaubt die Statik eines Gebäudes, das nach 1945 errichtet wurde, eine Belastung von ca. 204 Kilogramm pro Quadratmeter. Wer sich für ein typisches Wasserbett mit den Maßen 200 x 210 Zentimeter kauft, der kann von einer gewichtsmäßigen Belastung von 170 Kilogramm pro Quadratmeter ausgehen. Auch wenn Wasserbetten natürlich schwer sind, ist die Gewichtsverteilung besser gewährleistet als etwa bei einer Wassermaschine, dadurch sind die Belastungen für Boden und Mauern geringer. Klar ist, dass bei der Berechnung des exakten Gewichtes auch das Körpergewicht des Bettbenutzers nicht vergessen werden darf. Danach geht es an die Auswahl des Wasserbettes. Wählen Sie beim Kaufen des Wasserbettes ein Wasserbettsystem, das Ihren Anforderungen entspricht. Aus diesem Grund sollten Sie ein Wasserbett geschickt auswählen.

Wahl des Standortes entscheidend

Sobald die Tragfähigkeit geklärt ist, geht es an die Überlegung, wo genau das Wasserbett aufgestellt werden sollte. Aufgrund des verhältnismäßig hohen Gewichtes liegt es auf der Hand, dass es sich später nur mehr sehr schwer verrücken oder verschieben lässt. Deshalb gilt es, den Standort im Vorfeld genau zu überdenken und auszumessen. Wer sein Bett neu ausrichten möchte, kann dies nur bei entleerter Matratze tun oder aber er riskiert massive Schäden am Fußboden oder auch am Wasserbett selbst. Wichtig zu beachten ist, dass sich in unmittelbarer Nähe eine Steckdose mit einem FI-Schutzschalter befinden sollte.

Aufbau ist einfach zu bewerkstelligen

Was den Aufbau des Wasserbettes betrifft, ist dieser für Nichthandwerker durchaus zu bewerkstelligen. Wie man ein Wasserbett richtig befüllt, wird im folgenden erläutert. Wichtig ist, dass eine gute Anleitung vorhanden ist. Wer sich entschließt, selbst Hand anzulegen, der sollte bedenken, dass bei falschem Aufbau oder wenn etwas kaputt geht, meist Probleme mit der Herstellergarantie die Folge sind. Deshalb ist auch hier die Überlegung angesagt, ob man dieses Risiko tatsächlich eingehen möchte oder nicht doch einen Fachmann alles erledigen lässt. Abgesehen davon hat dieser genügend Erfahrung, um auch die richtige Füllmenge zu kennen. Es gibt auf dem Markt unterschiedliche Wasserbettsysteme, auch solche, die die Füllmenge automatisch bestimmen. Empfehlenswert ist das Befüllen mit dem VAXO-System von Aqua-Comfort.

Reihenfolge beim Aufbau erleichtert den Vorgang
Wer sein Wasserbett aufbaut, sollte folgendes beachten:

  1. Gleich beim Kauf den Händler nach einer umfassenden Aufbauanleitung fragen oder nach entsprechenden Seiten in Internetforen suchen.
  2. Führungsbolzen für die Bodenplatte als erstes verankern, das verschafft Halt.
  3. Aufbau mit mindestens einem Helfer durchführen
  4. Wenn das Wasserbett steht, mit lauwarmen Wasser befüllen.
  5. Im Winters den Heizkörper im Schlafzimmer aus lassen und die Fenster öffnen. So bleibt das Wasserbett wohlig temperiert.

Ein Wasserbett kann eine wunderbare Sache sein. Dennoch sollten Sie schon vor dem Kauf Überlegungen zum Aufbau und zu der Wartung des Bettes anstellen. Es ist schade, wenn das gute Stück angeschafft wird, und sich im Nachhinein herrausstellt, dass es den Anforderungen des Halter nicht entspricht.