Waschbeckenunterschrank



Viele kennen das Problem – ein Waschbecken in Bad oder WC ist schnell zugestellt. Aufgestellte Gegenstände entlang des Waschbeckens wirken unaufgeräumt und stören das Gesamtbild des Raumes. Von Vorteil wäre es, könnte man diese Gegenstände einfach verräumen und griffbereit haben. Waschbeckenunterschränke sind die ideale Lösung für solche Anliegen. Sie sind klein, passen in jedes Bad und WC und bieten genügend Stauraum um solchen Anforderungen gerecht zu werden. Dabei muss es sich nicht um einen Unterschrank handeln, der über große Schubladen verfügt. Oft ist auch ein kleines Regal unter dem Waschbecken eine praktikable Lösung, um dem Problem zu begegnen.

Das müssen Sie für den Bau eines Waschbeckenunterschranks einkaufen….

  • 1 wasserresistentes „Ablage“-Brett, das die obere Ablage des Unterschranks darstellt
  • 2 Seitenwand- Bretter in gewünschter Tiefe und Höhe des Unterschranks
  • 1 Brett als Front in entsprechender Breite und Höhe des Unterschranks
  • 1 Brett in Tiefe und Breite des Unterschranks, welches den Boden des Unterschranks darstellt
  • 1 Schmales Brett für die Rückwand, um das Schränkchen zu stabilisieren
  • 1 Paar Türscharniere
  • Wasserfeste Schrankbeine
  • Schrauben, Dübel, Nägel


Tipps für den Einkauf beim Selbstbau eines Waschbeckenunterschranks

In der Einkaufsliste ist ein wasserresistentes Brett angegeben. Dabei kann es sich um speziell imprägniertes Holz handeln, welches sich bei auslaufendem Wasser nicht verformt. Es gibt jedoch auch die Lösung über Granitplatten, die speziell für in geforderter Größe zugesägt werden können. An diese muss jedoch auch der restliche Schrank montiert werden können. Alternativ zu Granitplatten lassen sich Styrodur – sogenannte Hartschaumplatten – leichter verarbeiten. Diese lassen sich mit den heimischen Sägen leicht auf die entsprechende Größe zusägen und mit Fließen verkleiden. Auf diese Weise wirkt das Konstrukt des Waschbeckenunterschranks an der Oberfläche  sauber abgeschlossen. Durch Winkel und Schrauben können diese Styrodurplatten mit den restlichen Holzbrettern des Waschbeckenunterschranks montiert werden.

Waschbeckenunterschrank bauanleitung

So wird der Waschbeckenunterschrank zusammen gebaut

Zuerst wird die Aussparung des oberen Ablagebrettes ausgesägt, damit dieses unter das Waschbecken passt. Passen Sie dieses durch eine Aussparung fachgemäß an.

Um den Waschbeckenunterschrank zu montieren, werden Rückwand, oberes wasserresistentes Ablagefach und die Seitenwände miteinander verschraubt oder verleimt. Es empfiehlt sich die Verschraubungen vorzubohren. Achten Sie darauf entsprechende Holzschrauben zu verwenden. Styrodur oder Granitplatte werden mit einer dafür geeigneten Schraubvorrichtung verschraubt.

Im nächsten Schritt wird die Rückwandplatte angebracht, anschließend die Scharniere angeschraubt und die Türe montiert. Im Optimalfall ist die wasserresistente Platte größer als der Unterschrank und überragt ihn um ca. 1 cm an den sichtbaren Seiten des Schranks.

Im letzten Schritt können Sie das Schränkchen noch auf kleine Möbelbeine stellen und diese anschrauben. Diese sollen verhindern, dass die Bretter in Bodennähe mit Wasser in Kontakt kommen und dadurch Schaden nehmen würden.

Fazit zum selber Bauen eines Waschbeckenunterschranks

Waschbeckenunterschränke sind schnell aufgebaut und auch für ungeübte Handwerker keine große Herausforderung. Mit ein wenig Phantasie können sie leicht gebaut werden. Planen Sie vor Baubeginn dieses Projekt mit einer einfachen Skizze. Halten Sie auf der Skizze Maße Ihres Bades fest und halten darin die Maße des Schrankes fest. Auf diese Weise vermeiden Sie Konstruktionsfehler, die im späteren Bauverlauf zu Fehlentwicklungen führen können.

Quelle Fotos: pixabay.com