Sicherheitskleidung für verschiedene Einsätze

Sicherheitskleidung, auch Schutzkleidung genannt, ist in manchen Berufen zwingend erforderlich. Sie schützt den menschlichen Körper vor Einflüssen, denen er ohne diese spezielle Kleidung nicht lange standhalten würde. Hierzu zählen beispielsweise Hitze, Kälte und Chemikalien. Andererseits kann Sicherheitskleidung aber auch die Umwelt vor der Person schützen, die arbeitet. Dies ist zum Beispiel in Operationssälen oder in Lebensmittelfabriken der Fall. Für jeden Einsatzzweck gibt es eigene Schutzkleidung. Die Sicherheitskleidung hat für ihre Einsatzgebiete ihren Zweck zu erfüllen. Wer jedoch nach der Arbeit etwas außergewöhnliches Tragen möchte, hat auf jeden Fall mit Animal Hats Tiermützen für Erwachsene seine Freude. Diese lenken gekonnt von einem harten Arbeitseinsatz ab.

Welche Arten von Schutzkleidung gibt es?

Die allgemein bekannteste Sicherheitskleidung dürfte wohl die der Feuerwehr sein. Sie verinnerlicht gleich mehrere Arten der Schutzkleidung in sich, denn sie schützt die Feuerwehrmänner/-frauen nicht nur vor Hitze und Flammen, sondern beinhaltet auch noch einen Warnschutz. Das bedeutet, dass die Sichtbarkeit der Kleidung entweder durch aufgebrachte Reflektoren oder durch nachleuchtendes Gewebe verstärkt ist. Zusätzlich schütz die Bekleidung die Feuerwehr noch vor Wetter, das heißt die Jacken und Hosen weisen Wind und Wasser ab. Die Schuhe der Feuerwehr bieten ebenso einen Schutz vor Elektrostatik und Chemikalien sowie sie vor Flammen und Hitze schützen. Anhand dieses Beispiels ist zu erkennen, dass Sicherheitskleidung nicht nur immer eine Art des Schutzes mit sich bringt, sondern häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt. Grundsätzlich unterscheidet sich Schutzkleidung in folgenden Kategorien:

 

  1. Chemikalienschutz: bietet Schutz vor Chemikalien, beispielsweise ätzenden und reizenden Stoffen
  2. Druckschutz: schütz den Körper vor starker Belastung und ist sehr strapazierfähig, zum Beispiel eine Schnittschutzhose
  3. Elektrostatikschutz: die Sicherheitskleidung hat eine antistatische Wirkung und leitet keinen Strom weiter, beispielsweise die Sicherheitsschuhe der Feuerwehr und des Rettungsdienstes
  4. Hitze- und Flammschutz: dieses spezielle Gewebe schützt den menschlichen Körper vor Hitzebelastung und ist schwer entflammbar, zum Beispiel die Einsatzkleidung der Feuerwehr
  5. Hygieneschutz: schützt die Umgebung des Trägers vor seinen Absonderungen, zum Beispiel Haarnetze in der Lebensmittelproduktion oder im Operationssaal
  6. Warnschutz: Reflektoren die auf die Kleidung aufgebracht sind oder nachleuchtendes Gewebe bieten im dunklen eine bessere Sichtbarkeit, beispielsweise die Einsatzkleidung von Feuerwehr und Polizei oder die sich in jedem Fahrzeug befindlichen Warnwesten
  7. Wetterschutz: Schutzkleidung, die Wasser- und Wind nicht oder nur bedingt zum menschlichen Körper durchdringen lässt, zum Beispiel die Einsatzkleidung der Feuerwehr


Sicherheitskleidung ist in vielen Berufen vorgeschrieben, nicht nur bei der Feuerwehr. Das Militär oder die Polizei zum Beispiel tragen auch Schutzkleidung. Ebenso muss jeder Handwerker, der beispielsweise mit Motorsägen arbeitet Schnittschutzkleidung tragen. Dazu gehören nicht nur die Schnittschutzhose, sondern auch spezielle Handschuhe und ein Arbeitshelm mit integriertem Gehörschutz und herunterklappbarem Visier.

Außergewöhnliche Schutzkleidung

Sicherheitskleidung, die für jeden selbstverständlich ist, wird häufig nicht als solche gesehen. Doch prägt auch diese Schutzkleidung den Alltag. Ein Regencape beispielsweise fällt in die Kategorie Wetterschutz. Ebenso gehören der Friseurumhang und die spezielle Halskrause beim Friseur in die Klasse der Schutzkleidung. Eine ganz besondere Sicherheitskleidung für Männer stellt das Kondom dar. Es schützt beide Geschlechter vor der Übertragung von Krankheiten und gehört deshalb auch in die Kategorie der Schutzkleidung.

Foto:  © RPM - Fotolia.com