Rankgitter selber bauen



Rankgitter sind ideal für Pflanzen, die Halt benötigen. Sie sind ein Zierelement im Garten und können Teil eines Windschutzes sein. Vor dem Kauf oder einer fantasievollen Eigenkreation sind Überlegungen zur Gartenoptik notwendig. Soll das Rankgitter aus Holz, Metall oder Plastik sein? Es ist die Farblinie der Gartengestaltung wichtig. Diese kann sich beim Rankgitter wiederspiegeln. Eventuell passt gerade bei Holzausführungen der Naturton besser zur Anlage. Die vorgesehenen Kletterpflanzen sind wichtig. Eine Clematis hat andere Anforderungen als die kräftige Kletterrose.

Ideen suchen!

Dann werden Prospekte gewälzt, Angebote verglichen und Ideen gesammelt. Die Verarbeitung ist wichtig. Oft werden die einzelnen Zierleisten bei der Holzausführung auf das Grundgerüst aufgetackert. Diese Klammern halten nur bedingt und werden mitunter von kräftigen Pflanztrieben herausgeschoben. Schraubverbindungen sorgen für eine bessere Haltbarkeit. Holzleisten verwirklichen nur eine klare Linienführung. Wer Bögen, Kreiselemente, Ranken und verdrehte Stäbe bevorzugt, der sollte eine Metallausführung wählen. Individualität schafft dabei das Schmiedehandwerk. Diese Rankgitter halten dann für immer.

Das Anbringen

Eine weitere Überlegung dreht sich um die Befestigung von dem gewählten Rankgitter. Soll dieses direkt an einer Hauswand geschraubt werden oder wird es Bestandteil eines Carports. Ein Rankgitter kann frei im Garten stehen oder verziert eine Pforte. Möglichkeiten gibt es durchaus viele. Die ideale Wahl ist eine echte Zierde für jeden Garten.

Der individuelle Touch

Wer sich für eine individuelle Variante als Eigenbau entscheidet, ermöglicht sich die Chance der Einmaligkeit. Ein Entwurf mit allen Maßen ist Voraussetzung für die Materialplanung. Frei stehende Holzelemente werden mit Pfostenträgern in dem Erdboden verankert. Diese ermöglichen bei starkem Wind eine gute Stabilität und schützen das Holz vor der Erdfeuchtigkeit. Die Pfostenträger gibt es in verschiedenen Ausführungen. Da können Modelle in H-Form zum Einbetonieren gekauft werden. Andere Ausführungen haben unten einen Dorn zum Einschlagen in den Gartenboden und sind in U-Form oder an den Seiten geschlossen. Die Anzahl der Pfostenträger ergibt sich aus der Anzahl aller senkrechter Kant- oder Rundhölzer. Abmessungen von 70 mm x 70 mm sind bei diesen Senkrechten für ein Rosenspalier ausreichend. Imprägnierte Hölzer haben einen besseren Wetterschutz und die Haltbarkeit wird verlängert. Das Leistenmaterial zum Aufschrauben sollte mindestens 30 mm breit und 10 mm stark sein. Nun ist viel Fantasie und handwerkliches Geschick beim Bauen gefragt.