Handwerker – ein Rückblick bis zur heutigen Zeit



Das Handwerk, ist nicht nur ein Beruf, sondern setzt sich aus mehreren Berufssparten zusammen und deklariert Berufe für Menschen, die mit ihren Händen arbeiten. Schon früh gab es verschiedene Berufsgruppen zu verzeichnen, das Kunsthandwerk oder die Glasherstellung, Maurer, Schmied, Müller oder Steinmetz waren Handwerksberufe, die im frühen und auch im Hochmittelalter sehr gefragt waren.

Ein geschichtlicher Überblick

In den Städten, auf den Märkten oder in Werkstätten wurden die hergestellten Waren ausgelegt und zum Verkauf angeboten. Die Entwicklung ging weiter und die städtischen Handwerker schlossen sich zu Zünften zusammen. Das war damals ein absolutes Muss, wer nicht wie wir heute sagen würden organisiert war, also ein unzünftiger Handwerker war, konnte kaum überleben. Auch ein Handwerkszweig waren die Freimeister, die ein Handwerk ausübten, das eine Ausnahme darstellte, man denke an Gutenberg, der sich nicht an die Regeln, die die Zünfte hatten, zu halten brauchte. Die Entwicklung des Handwerks ging weiter, im 18. Jahrhundert nach der französischen Revolution, begann durch die einsetzende Industriemacht, die Gewerbefreiheit sich durchzusetzen, was hieß, dass jeder sein Handwerk ausüben konnte. Damit schlossen sich die Gesellen zusammen, um durch Streiks schon damals ihr Recht zu erhalten. Wie immer ging es damals auch schon um die Entlohung ihrer Arbeit und auch um die Freiheit, sein Gewerbe ausüben zu können.

Die heutigen Berufsgruppen
Heute ist der Handwerker oft im kleinen Handwerksbetrieb zu finden, das Finden von qualifizierten Arbeitskräften ist schwer. Der technische Fortschritt der vergangenen Jahre, hat den Handwerksberuf etwas in den Hintergrund gedrängt. Deshalb sollte die berufliche Ausbildung des Handwerkers intensiv betrieben werden, d.h. es sollte ein attraktives Weiterbildungsprogramm beinhalten, um später als Fachkraft zu gelten. Der Handwerksberuf der repariert, der austauscht, der restauriert, der eigene Produkte herstellen kann, sei es aus Holz, sei es aus Eisen (man denke an die wunderschönen schmiede eisernen Geländer und Brüstungen), ist wohl nicht dem Untergang gewidmet. Aber es sollte eine qualifizierte Ausbildung stattfinden, damit der Handwerker sich anschließend auf dem Markt behaupten kann. Zur Führung eines Betriebes, muss der Handwerker nach deutschem Recht, einen Meistertitel vorweisen. Das gut organisierte Handwerk in Deutschland mit allen Absicherungen für den Arbeiter, die sogenannte Innung, hat eigentlich noch "goldenen Boden".