Frühling ist Pflanzzeit!

Sobald der Winter sich von uns verabschiedet, denken wir mit Sehnsucht an die wärmeren Jahreszeiten und die damit verbundenen Arbeiten im Freien. Schon im Winter sollte man sich Gedanken über das kommende Gartenjahr machen, denn speziell, wenn man Pflanzen vorziehen möchte, sollte man diese Arbeit zeitnah durchführen. Ist die Planung der Gartenarbeiten im Vorfeld durchstrukturiert, so  verläuft die Umsetzung der Pflanzzeit harmonischer und stressfeier.

Welche Pflanzen möchte ich einsetzen?

Die Planung des Gartenjahrs erstreckt sich bei den meisten Hobbygärtnern auf die Aussaat und die Aufzucht des Gemüsebeets. Aber darüberhinaus, ist es aber auch laufend wichtig, einen generellen Pflanzencheck durchzuführen.  So ein Check-up im eigenen Garten ist sinnvoll, um erkrankte Pflanzen rechtzeitig zu bemerken und eventuell neue Pflanzen einzuplanen, falls jede Hilfe zu spät kommt. Pflanzen, die bereits im Herbst auffällig waren, sollten spätestens im Frühjahr ausgegraben werden, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet! Machen Sie sich daher rechtzeitig Gedanken, welche Pflanzen an der Stelle eingesetzt werden sollen. Es ist ratsam, andere Pflanzen einzupflanzen, da gleichartige Pflanzenarten für ähnliche Krankheiten anfällig sind. Gehen Sie daher u.a. folgende Kriterien für die neuen Pflanzkandidaten durch:

  • Pflanzort und Platzbedarf
  • Pflanzen-Nachbarn (nicht alle Pflanzen können nebeneinander wachsen)
  • Eigenschaft der Pflanze /Nutz-, Zier oder Sichtschutzpflanze
  • Wuchseigenschaften (Geschwindigkeit und Form)

Vielleicht möchten Sie sich für Ihre Planung auch eine Checkliste erstellen? Diese ist durchaus sinnvoll, wenn eine größere Planung ansteht. Es macht natürlich keinen Sinn, jede Pflanze in so einer Liste zu protokollieren, aber Bereiche eines Gartens können in dieser Liste zusammengefasst werden, um den dortigen Handlungsbereich festzuhalten.

Gartenplanung

Welcher Platzbedarf wird benötigt?

Eine Pflanze bleibt meistens nicht so klein wie zum Zeitpunkt des Einsetzens. Beachten Sie bereits bei der Planung Ihrer neuen Bepflanzung die Größe der ausgewachsenen Pflanze! Nur so können Sie sicher gehen, dass die eingesetzten Pflanzen auch genügend Platz zum Entfalten haben oder keine Lücken in einer Hecke lassen, falls sie dem Sichtschutz dienen. Achten Sie auf die vorgegebenen Pflanzabstände zum Nachbargrundstück oder zur Straße. Es gibt Pflanzvorschriften, die von der jeweiligen Gemeinde vorgegebenen werden und durchaus unterschiedlich ausfallen können.  Das erspart viel Arbeit, falls ein Nachbar sich an einer eingesetzten Pflanze stören sollte.

Wann wird gepflanzt?

Frisch Gepflanztes ist etwas empfindlicher, als eingewachsene Bäume und Sträucher. Im Allgemeinen werden Hecken, Bäume und Sträucher jedoch auch schon im Herbst ausgesetzt und kommen im Regelfall ganz gut durch die frostige Jahreszeit.  Daher kann man diese Bepflanzung auch vornehmen, sobald die Böden frostfrei sind und ein Eingraben der Pflanzen möglich ist.

Gemüsepflanzen sind grundsätzlich etwas kälteempfindlich und sollten nicht ohne Kälteschutz ins Freie solange es Bodenfrost geben kann. Ein Frühbeet oder Gewächshaus ist eine einfache Lösung, um Gemüsepflanzen vor dem Erfrieren zu schützen. Generell gilt, dass das Wässern einer Pflanze egal zu welcher Jahreszeit sehr wichtig ist. Denn das Wasser sorgt für ein gutes Anwachsen und verhindert das Verdorren der Pflanze. Oft werden die Pflanzen in den Gärtnereien so vorgezogen, dass sie viele Blätter austreiben und das Wurzelwerk noch unterentwickelt ist, da es in einem kleinen Topf eingewachsen ist. Daher ist es wichtig, vor allem auf die Wurzelbildung großen Wert zu legen.

Müssen zusätzliche Materialien eingeplant werden?

Materialien und Pflanzgeräte sind nicht ganz unwichtig! Je hochwertiger die Gartengeräte, desto einfacher fällt die Gartenarbeit! Zu den gängigen Gartengeräten zählen u.a.

  • Harke
  • Rechen
  • Spaten
  • Schaufel
  • Gartenschere, Astschere
  • Rasenmäher, Vertikutierer
  • Gartenschlauch/Schlauchwagen

Profiwerkzeuge können viel Kraft und Zeit sparen. Achten Sie daher beim Kauf auf eine gute Beratung und optimale Qualität. So haben Sie lange Zeit und Freude an Ihren Gartengeräten. Falls während der Gartensaison Schädlinge oder Krankheiten Ihren Garten befallen, so kommt man in einigen Fällen nicht um Pflanzenschutzgeräte herum. Diese erleichtern es, diese ungeliebte Gartenarbeit zu machen und die Übeltäter unschädlich zu machen.

Doch nicht nur Gartengeräte, sondern auch Gartenmaterialien sind in während der Vegetationsperiode unerlässlich. Denn diese sorgen für eine reibungslose Wartung des Gartens. Mulchvlies beispielsweise verhindert den starken Auswuchs von Unkraut zwischen den eingesetzten Hecken, Sträuchern und Blumen. Blumenerde, Torf oder Mulch bieten den Pflanzen eine ganzjährige Wachstumsgrundlage bzw. Umgebung. Binddrähte, Pflanzgitter oder Pfosten sind bei rankenden Pflanzen im Garten unverzichtbar. Aber auch an das Bewässerungssystem ist zu denken. Denn ob Gießkanne, Gartenschlauch oder Rasensprenger etc. – denken Sie daran, dass während des Sommers heiße Hitzeperioden anstehen, die das Gießen des Gartens zur Kampfaufgabe machen können. Daher ist es ratsam diesen Aspekt im Vorfeld zu bedenken und sich das eine oder andere Bewässerungssystem näher unter die Lupe zu nehmen.

Fazit

Der Garten ist für viele Hobbygärtner eine wahre Herausforderung! Denken Sie bereits vor Beginn der Gartensaison an die bevorstehenden Aufgaben, so ist es leichter, diese während des Jahres zu erledigen und im Auge zu behalten. Achtet man beim Kauf auf die Bedürfnisse der Pflanzen, so spart man sich im Nachhinein Enttäuschungen. Materialien und Geräte spielen bei der Gartenarbeit eine erhebliche Rolle. Achten Sie beim Kauf auf Qualität und Ausstattungsmerkmale.

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