Eine neue Terrassenüberdachung für mein Haus!

Jedes Jahr im Frühling, wenn die Temperaturen nach draußen locken, werden die Außenanlagen des eigenen Hauses genauer unter die Lupe genommen. Beim näheren Hinsehen kann auffallen, dass die einen oder anderen Konstruktionen am Haus einer Renovierung bedürfen. Speziell eine überdachte Terrasse sollte regelmäßig inspiziert werden, denn starke Winde könnten eine  Terrassenüberdachung davon wehen und große Schäden verursachen. Doch wie plant man die Generalüberholung einer Terrassenüberdachung?

Die Planung einer neuen Terrassenüberdachung

Wer sich an ein Redesign seiner Terrassenüberdachung macht, sollte einige Punkte im Hinterkopf behalten. Dazu zählen:

  • Größe
  • Art
  • Material
  • Langlebigkeit

Alte Terrassenüberdachung entsorgen

Bevor eine neue Terrassenüberdachung aufgebaut wird, sollte man die alte Überdachung vorab abmontieren. Einfache Konstruktionen lassen sich mit Sicherheit ohne großen Aufwand entfernen und entsorgen. Bei komplexen Anbauten ist es von Vorteil, wenn man diese Arbeit in die Hände von Fachkräften übergibt. So werden die Altmaterialien nicht nur fachgerecht entsorgt, sondern auch Unfälle vermieden, die bei selbständigen Arbeiten auftreten können.
Nachdem die alte Terrassenüberdachung abgebaut ist, kann es an den Neuaufbau gehen. Doch bevor Hammer und Nägel in die Hand genommen werden, ist es unerlässlich, eine Konstruktion für das neue Terrassendach zu entwerfen. Natürlich können Architekten bei der Planung einer neuen Terrassenüberdachung zu Rate gezogen werden. Mit Sicherheit haben jene die größte Erfahrung bei solchen Planungsarbeiten. Dennoch gibt es auch Handwerker, welche die Planung für die neue Überdachung anbieten. Gehen Sie mit Bedacht an eine neue Terrassenplanung. Denn je besser diese geplant ist, desto mehr Freude können Sie an ihr haben.

Terrasse Wintergarten

Welche Größe soll die neue Terrassenüberdachung haben?

Am einfachsten ist es, die alte Terrassenüberdachung durch eine neue zu ersetzen. In diesem Fall wird die Größe eins zu eins übernommen. Die Größengestaltung spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Doch möchte man keine Kopie der alten Überdachung, so kann man sich bei der Größe einige Gedanken durch den Kopf gehen lassen.

  • Soll die Überdachung größer oder kleiner werden?
  • Soll die Terrasse ggf. ausgebaut werden?
  • Möchte man eine andere Form der Überdachung, so kann die Größe variieren.
  • Achten Sie auf Überstände um die Terrasse – waren diese stets ausreichend?
  • War die Terrassenüberdachung auch beim Verlauf der Sonne über den Mittagshimmel stets schattenspendend?

Die Größe der Terrassenüberdachung kann durchaus für mehr Komfort auf der eigenen Terrasse sorgen. Wichtig ist es, bei der Planung Erfahrungswerte der letzten Jahre einfließen zu lassen, um spätere Fehlkonstruktionen zu vermeiden. Oft ist man mit der Ausgangslange unzufrieden und möchte den einen oder anderen Schattenplatz verlegen. Das ist natürlich bei der Planung zu überdenken.

Welche Art der Terrassenüberdachung darf es sein?

Bei der Art der Überdachung hat man alle Freiheiten. Diese kann man vor allem nach der „Verschließbarkeit“ planen. Eine Terrassenüberdachung kann demnach einfach nur aus einem „Dach“ bestehen oder auch seitlich geschlossen werden. Natürlich spielt hier das Material eine maßgebliche Rolle. Während ein Sonnensegel aus Stoff sich vorrangig für die Überdachung eignet, ist Glas ein Material, dass auch seitlich den Abschluss einer Terrassenüberdachung bilden kann. Holz ist mit Sicherheit ein Konstruktionsmaterial, das sowohl als Träger als auch als Sichtschutz zum Einsatz kommen kann. Während Glas nur den Regen, wie auch den Wind abhalten kann, jedoch die Strahlen der Sonne einfallen lässt. Wer auf der Suche nach einer langlebigen Lösung für seine Terrassenüberdachung ist, kann hier auch zu Alu oder anderem Metall für seine Planung greifen. Metalle können durchaus Holzkonstruktionen überdauern und gehören zweifelsohne zu einer langfristigen Lösung. Dennoch hat jedes Material seinen unvergleichlichen Charme. Selbst ein Sonnensegel kann Eleganz und Urlaubsfeeling versprühen, während eine Überdachung aus Glas und Metall die Terrasse zu einem ganzjährig nutzbaren Wintergarten macht.

Wer eine neue Überdachung für seine Terrasse in Planung nimmt sollte einige Gesichtspunkte überdenken. Meistens spielt auch der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle. Somit sollte auch dieser Punkt in die Planung mit einfließen. Zudem ist auch die Wartung der Außenanlagen nicht zu unterschätzen. Eine große Holzkonstruktion muss regelmäßig gegen Witterungseinflüsse imprägniert werden, um deren Langlebigkeit zu erhalten. Lassen Sie demnach mehrere Gesichtspunkte in Ihre Planung mit einfließen und wägen Sie die Vor- und Nachteile für sich selber ab.
 

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