Bauanleitung Hundehütte



In den folgenden Punkten wird Schritt für Schritt der Aufbau einer Hundehütte, auch für den Laien, verständlich erklärt.

Bauanleitung Hundehütte - benötigte Baumaterialien

  1. Holz - am besten eignen sich für diesen Zweck Profilbretter, die sich sauber mit Nut und Feder verbinden lassen. Vierkanthölzer zur Stabilisierung der Hundehütte.
  2. Befestigungsmaterial - Schrauben, Nägel und eventuell Leim (für den Außenbereich geeignet). Empfehlenswert ist es jedoch hauptsächlich sogenannte Spax-Schrauben zu verwenden, da diese leicht und schnell zu verarbeiten sind und eine lange Lebensdauer der Hütte versprechen.
  3. Werkzeug - Hammer, Akkuschrauber und eine Säge gehören zur Grundausstattung. Wer gründliche Arbeit leisten möchte sollte auch Schleifpapier, Raspel und Feile zur Hand haben.
  4. Teerpappe - Zur Abdichtung und Schutz des Daches absolut notwendig. Teerpappe ist ein bewehrtes Mittel, auch im "realen" Hausbau. Auf diesen Schritt kann verzichtet werden, es muss jedoch mit starker Witterungsanfälligkeit gerechnet werden.
  5. Grund- / Bodenmaterial - Je nach Verwendungsort kann zur Bildung des Untergrundes verschiedenes Material zum Einsatz kommen. Beispielsweise Kies und Pflastersteine als stabilen Untergrund in den Garten.


Bauanleitung Hundehütte - Schritt für Schritt

  1. Das Grundgerüst muss geschaffen werden. Hier gibt es verschiedenste Varianten, die der Fantasie noch ein bisschen Freiheit lässt. Ein stabiles Fundament aus Kies und Plastersteinen in einem kleinen Bereich des Gartens ist eine handfeste Basis für ein lang anhaltendes Hundevergnügen. Vorstellbare Alternativen wäre beispielsweise eine dicke Holzplatte oder einfach das Auslegen der Hütte mit Kunstrasen aus dem Baumarkt.
  2. Sie beginnen damit die Holzbretter auf die gewünschte Länge zu Recht zu sägen. Sie sollten sich vorab im Klaren sein, welche Maße Ihre Hütte haben soll, damit ihr Hund auch ausreichend Platz findet. Sind die Bretter in der gewünschten Länge, können diese mit Nut und Feder verbunden werden. Sollten sie keine Profilbretter zur Verfügung haben, nutzen sie Vierkanthölzer als "Eckpfeiler". In diesem Fall befestigen sie die Bretter am Ende auf den Vierkanthölzern. Erstellen sie anhand dieses Schrittes alle 4 benötigten Wände und verbinden diese mit den Schrauben oder Nägeln. Auf der Vorderseite der Hütte sägen Sie mit der Stichsäge einen großzügig bemessenen Eingang aus. Ein Tipp: Erstellen sie sich eventuell vorab eine Schablone um eine schöne Rundung zur erreichen.
  3. Das Grundgerüst sollte somit stehen. Als nächstes geht es an die Erstellung des Daches. Die einfache Variante, ein Flachdach, ist schnell konstruiert. Einfach nach dem gleichen Prinzip wie bei den Wänden vorgehen und wiederum mit den Vierkanthölzern von oben verbinden. Erfahrene Hobbyheimwerker können sich auch an ein Spitzdach wagen. Aber Vorsicht! Hier ist der geübte Umgang und Besitz einer Gärungssäge Pflicht.
  4. Die Hundehütte steht soweit. Es fehlt nur noch die Vollendung des Ganzen. Legen sie die Teerpappe flächig auf dem Dach aus und befestigen diese in geringem Abstand mit sogenannten "Dachpappennägeln". Dieser Schritt ist nicht unbedingt notwendig, ihr Hund wird es ihnen an regnerischen Tagen jedoch sehr danken.
  5. Säubern sie die unsauberen und teils gefährlichen Kanten mit Schleifpapier oder ähnlichem Werkzeug. Wer jedoch eine besonders ansehnliche Hütte haben möchte sollte die Ecken und Kanten mit weiteren Hölzern verkleiden. Das lässt die Hütte optisch gleich viel hochwertiger wirken und trägt zudem zur Stabilität bei
  6. Lassen sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Ob nur Farbe oder Verzierung bis ins letzte Detail. Es sind ihnen keine Grenzen gesetzt.
Schwierigkeitsgrad: