Badewanne einbauen



Nachfolgende Anleitung wird es jedem handwerklich geschickten Heimwerker ermöglichen, seine neue Badewanne selbst einzubauen. Sollten wider Erwarten Probleme auftauchen, noch mal in Ruhe die Anleitung lesen und notfalls im Internet oder beim versierten Handwerker Tipps dazu einholen.

Das benötigte Baumaterial:

  • Badewanne
  • Traggestell
  • Abflußgarnitur
  • Armatur
  • Wannenprofilband
  • Porenblöcke, Hohlsteine oder Gipskarton
  • Mörtel
  • Sanitärsilikon

Bauanleitung: Einbau und Anschluß einer Badewanne

  1. Zunächst muß dafür gesorgt werden, daß das Wasser abgedreht wird und die entsprechenden Wasserleitungen, die zur Wanne führen, leer sind.
  2. Nun empfielt es sich, die komplette Ablaufgarnitur an der Wanne zu montieren, bevor
  3. das Traggestell unter der Wanne befestigt wird.
  4. Zum Zweck der Schallentkopplung wird der Wannenrand, der der Wand zugewandt ist, mit Wannenprofilband versehen, es kommt unter die Wulst des oberen Wannenrandes.
  5. Nochmals sollten jetzt alle Maße, die für den Einbau wichtig sind, kontrolliert werden.
  6. Jetzt wird die Wanne am dafür vorgesehenen Platz aufgestellt, mit Wasser befüllt und mittels einer Wasserwaage ausgerichtet. Für diesen Zweck ist die Höhe der einzelnen Füße am Traggestell einstellbar.
  7. Wenn die Wanne aus Metall gefertigt ist, muß zwingend durch eine Elektrofachkraft ein Erdungsband an der Wanne angeschlossen werden!
  8. Der Abfluß der Wanne wird am dafür vorgesehenen Fallrohr in der Wand montiert, unbedingt die Dichtigkeit mit laufendem Wasser kontrollieren.
  9. Sollte sich noch keine Armatur an der Wand befinden, kann diese nun angeschlossen werden.
  10. Zur Kontrolle der Dichtigkeit wird der Hauptwasserhahn aufgedreht und Wasser in die Wanne laufen gelassen.
  11. Die Füße des Traggestells werden mit Mörtel fest mit dem Untergrund verbunden, vor der Weiterarbeit durchtrocknen lassen.
  12. Nun erfolgt die Umkleidung der Wanne. Es bieten sich unterschiedliche Materialien dafür an, am besten nimmt man Gipskarton oder Porenblöcke, sie sind einfach zu verarbeiten und bieten später eine glatte Oberfläche zur weiteren Dekoration. Unbedingt an die Wartungsöffnung am unteren Wannenrand in Höhe des Ablaufs denken.
  13. Je nach Geschmack wird jetzt die Dekoration der Wannenwände vorgenommen, in der Regel wird gefliest.
  14. Die Dehnungsfugen zwischen Wand und Wannenrand werden mit Badsilikon verfugt, für eine saubere Naht wird der Finger mit Spülmittel benetzt und die Silikonnaht nachgestrichen.