Autopflege des Hobby-Mechanikers

Alle Hobbymechaniker können sich Geld sparen, wenn sie auf teure Service-Angebote der Werkstätten verzichten. Denn speziell kleine Servicearbeiten am Auto kann jeder selber vornehmen.  Nicht immer muss es ein Hobbymechaniker sein, der sich solchen Arbeiten annehmen muss. Auch Ungeübte Mechaniker können sich an die eine oder andere Kleinarbeit am eigenen Auto heranwagen. Speziell unkomplizierte Routine-Checks kann Mann oder Frau selber am Auto vornehmen und gezielt auf unnötige Service-Ausgaben bei der Werkstatt verzichten.

Luftdruck messen Alufelgen pflegen

Denken wir an die regelmäßigen Fahrten zu den Tankstellen, so liegt es auf der Hand, dass wir auch dort regelmäßige Routinechecks am Auto durchführen können. Denn jede Tankstelle bietet einen Luftdruckmesser an, an welchem man den Druck der eigenen Räder überprüfen kann. Das Luftdruckmessgerät wird lediglich am Ventil der eigenen Reifen eingehängt und kann nur per Knopfdruck in Einsatz kommen. Die Anzeige des Gerätes zeigt dem Benutzer an, ob der Luftdruck in den Reifen in Ordnung ist. Sollte das nicht der Fall sein, so kann man ebenfalls per Knopfdruck den Luftdruck in den Reifen optimieren. Prüft man schon mal den Luftdruck, so bietet es sich auch an die Alufelgen zu pflegen. Denn auch diese können unter den Witterungseinflüssen leiden. Es gibt spezielle Pflegeprodukte. Diese Spezialpflege wird gewöhnlich auf die Felgen aufgetragen und nach einer gewissen Einwirkzeit poliert. Auf diese Art können Sie so Alufelgen pflegen.

Lack polieren

Wer schon mal seine Alufelgen pflegt, kann es ebenso mit dem Lack tun. Denn auch der Autolack bedarf regelmäßiger Pflege, um ihn langfristig zu erhalten. Bevor es an die Pflege des Lacks geht, sollte das Auto einer pflegenden Autowäsche unterzogen werden. Dazu gehört die Rund-um-Autowäsche. Einfach ist es, das Auto durch die Waschanlage zu fahren. Leider sind die Reinigungsanlagen in den Waschstraßen keine Wohltat für den Autolack. Denn die Bürsten sind oftmals etwas zu grob für den Autolack und können diesen strapazieren. Am besten ist die eigenen Autowäsche, die jedoch oftmals viel Aufwand erfordert. Nach der Autowäsche wird der Lack mit einer Wachspflege eingerieben und anschließend auf Hochglanz poliert. So werden die Poren des Lackes geschlossen und versiegelt. Je nach Wetterlage muss die Lackpflege alle paar Wochen wiederholt werden.

Waschanlage checken

Auch das Prüfen der Waschanlage kann jeder Autofahrer selber vornehmen. Es ist gar nicht so schwierig den Stand des Waschwassers regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls nachzufüllen. Wer das bewerkstelligt hat, sollte noch den Zustand der Scheibenwischer nachprüfen. Denn nach einigen Jahren werden Scheibenwischer brüchig und ziehen die Scheiben nicht mehr richtig vom Wasser ab. Beim Auswechseln der Wischblätter ist auf das richtige Fabrikat zu achten. Kaufen Sie Wischblätter, die für Ihre Automarke vorgesehen ist. Diese lassen sich meistens durch entsprechende Verschlüsse entriegeln und austauschen.

Ölstand und Kühlerwasser

Was noch jeder Autofahrer selber nachprüfen kann  - ist der Stand des Motoröls und des Kühlerwassers. Beide Anzeigen sind unter der Motorhaube entsprechend markiert. Prüfen Sie den Stand und füllen Sie das entsprechende Füllmittel bei Bedarf nach. Achten Sie dabei auf ein hochwertiges Motoröl, um den Verschleiß des Motors zu vermeiden. Auch beim Kühlwasser ist auf eine gleichartige Füllflüssigkeit zu achten. Nicht alle Kühlmittel können miteinander gemischt werden. Im Handbuches Ihres Autos ist das richtige Kühlmittel angegeben. Achten Sie auf die gleichwertige Kühlflüssigkeit, denn bei Mischfüllungen kann es zu einer unerwünschten chemischen Reaktion kommen.

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