Ausstattung für Profi- und Hobbyheimwerker

So gut wie jeder hat ihn in der Abstellkammer, im Keller oder in der Garage stehen: den Werkzeugkasten. Allerdings ist dieser meist durchaus unterschiedlich gut bestückt. Für viele Mieter, die sich bei echten Reparaturen ohnehin an den Vermieter wenden müssen, genügen oft Hammer, Zange und ein paar Schraubenzieher. Spätestens dann aber, wenn man ein eigenes Haus bezieht, wird es wichtig, sich taugliches Werkzeug zuzulegen.

Lieber gleich auf Qualität setzen

Neben den bereits erwähnten Werkzeugen wie Hammer, Zange und Schraubenzieher gibt es eine ganze Reihe weiterer Werkzeuge, auf welche ein Hobbyheimwerker praktisch nicht verzichten kann. Denn zumindest das eine oder andere Bild bzw. Regal oder Schränkchen wird man irgendwann aufhängen wollen. Hierfür ist ein Bohrer unerlässlich. Bei diesem sollte man nicht zu sparsam sein. Profiheimwerker wissen Qualität meist zu schätzen. Es sind eher Hobbyheimwerker die oft lange überlegen, ob sich die Investition in vernünftiges Werkzeug tatsächlich lohnt.

Hierzu ist folgendes zu sagen: je weniger Übung man im Umgang mit elektrischem Werkzeug hat, desto wichtiger ist es, mit vernünftig gearbeiteten Maschinen zu arbeiten. Denn mit elektrisch betriebenen Bohrern und Sägen ist ein hohes Verletzungsrisiko verknüpft. Oft wird bei billigem Werkzeug gerade in Sachen Sicherheit gespart. Außerdem arbeiten billige Maschinen oft schlechter. Die Folge ist, dass man selber mehr Kraft aufwenden muss und schneller ermüdet. Beides erhöht das Unfallrisiko in beträchtlichem Maße. Außerdem nutzt sich günstiges Werkzeug in der Regel deutlich schneller ab und geht früher kaputt. Die Binsenweisheit, dass billig kaufen meist doppelt kaufen bedeutet, ist in Bezug auf Werkzeug oftmals nicht von der Hand zu weisen.

Das richtige Werkzeug für die Arbeit mit Holz

Die Arbeit mit Holz verlangt eine Vielzahl verschiedener Werkzeuge. Hierzu zählt vor allen Dingen eine vernünftige Säge. Um akkurat arbeiten zu können, sollte diese elektrisch betrieben sein. Denn mit einer Handsäge benötigt man viel Übung, um Holz tatsächlich sauber und gerade durchsägen zu können. Für einfache Arbeiten und dünne Bretter genügt zunächst eine Stichsäge. Wer dagegen viel mit Holz arbeitet, wird auf kurz oder lang nicht an einer zusätzlichen Handkreissäge vorbei kommen. Um das Holz weiter zu verarbeiten benötigt man außerdem einen Hobel sowie mehrere grobe und feine Feilen und Schleifpapier. Auch hier wird man schnell zu elektrischen Schleifern übergehen. Neben der Schleifmaschine für die großen Flächen wird dann auch noch ein Winkelschleifer benötigt. Zur Weiterverarbeitung muss das Holz oft verschraubt werden. Insofern gehört in die Grundausstattung auch ein Akkuschrauber. Denn nur ein Akkuschrauber, der ausreichend viel Kraft entwickeln kann, erleichtert die Arbeit auch tatsächlich.